Wasserschaden
Sehnsucht nach Wasser
Das unbewusst in mir seine Quelle findet
wasser
Dass manchmal zu Nah an mir
vorbeiflieĂt
Und die Schiffe nehmen keine RĂŒcksicht mehr
auf meine SeitenflĂŒgel
Ich lasse sie laufen
Langsam,
Im Gegenstrom meines Anlaufs
Kein Stein stolpert gegen uns
Der Weg ist befreit
Die Umleitung ist umgeleitet
Doch ich wusste es schon
« Der Weg zu Zweit ist halb so lang »
Doch der Weg allein ist nicht so schmal
Und es klopft in meiner Brust und es ruft
in meine Lust
Ich halte mich fest
Das Leben ist doch ein Fest
Meine Fische sind befreit und sinken
hinter meine Wellen
Und es schubst sich in mir.
Zu Nah am Wasser gebaut
Zu stark klar fĂŒr deine Augen
Ich reiĂe den letzte StĂŒck Tapete.
Zwischen deine kleine HĂ€nde
bluten meine Fische, du hast sie getötet
Mein Herz halb geröstet
brennt hinter meine Schuppen
Gestern war ich stark
Heute bin ich Stumm